Eigentlich wollte ich jetzt mal ein paar Bilder vom Campus, dem Guest House, meinem Zimmer und der beruehmten "Bumpy Road 66", dem Verbindungsweg zwischen dem Hauptcampus und dem Wohnheim zeigen, aber leider laesst mich grad mein Bildbearbeitungsprogramm im Stich. Oder es hat sich der Trojaner namens "vietnamesischer.Arbeitsalltag" eingeschlichen und das Programm ist daraufhin Kaffee trinken gegangen. Oder Bier, wenn man sich die Uhrzeit anschaut...
Aber es gibt ja auch noch andere interessante Nachrichten, z.B. dass ich heute mein richtiges Projekt begonnen habe. Die bisherige Zeit an der Uni hab ich meist nur Kleinigkeiten gemacht, nix Grossartiges. Und natuerlich Kaffee trinken, schwatzen, Kaffee trinken, als Talkshow-Gast in anderen Vorlesungen dienen, Kaffee trinken, vietnamesisch lernen, Reiswein trinken, Emails schreiben, essen gehen, Fussball spielen, schwatzen und natuerlich Kaffee trinken.
Dafuer ist mein jetztiges Projekt umso interessanter, da ich die Moeglichkeit hatte, es selbst zu gestalten. Die Bibliothek hier, fuer die ich arbeite, ist sehr engagiert, was den Einsatz neuer Medien im Uni-Umfeld angeht. Darunter gibt es auch ein Projekt, mit dem Uni-eigene Dokumente erstellt, verwaltet und zugaenglich gemacht werden sollen. Das wurde auch schon begonnen und so sollte ich es eigentlich weiter entwickeln. Da ich aber einen etwas anderen Weg gehen wollte, hatte ich die Moeglichkeit, gestern in einer kleinen Praesentation meine Vision einer besseren Welt vorzustellen und das ist auch auf Gegenliebe gestossen. Und so durfte ich heute damit beginnen, meinen Beitrag zur vietnamesischen Informatikwelt zu leisten. Selbstverstaendlich habe ich in meinem Arbeitsvertrag festhalten lassen, dass ich auch weiterhin meine kleine Nebenbeschaeftigung ausueben darf: Kaffee trinken.
Hier seht Ihr auch mal meinen momentanen Arbeitsplatz. Ganz links sitzt normalerweise Thong. Ist ganz praktisch, so verliert man naemlich keine Zeit mit Nachrichten schreiben, wenn man Kaffee trinken gehen will. Der zweite Laptop von links ist uebrigens meiner, den ich mir in Saigon vor zwei Wochen gekauft hab. Im Hintergrund ist der grosse Arbeitssaal der Library mit ziemlich vielen Computern und der den ganzen Tag ueber vollgepackt mit vietnamesischen Studenten ist.
Von hier aus kann man auch immer grinsend Zeuge eines recht haeufig auftretenden Ereignisses werden: dem Stromausfall. Man stellt sich mal - um eine Zahl in den Raum zu werfen - 100 Studenten vor, die grad alle an irgendwas wichtigem arbeiten und zuuum: das Licht geht aus! Schlagartig ist es dunkel und laut. Aber irgendwie ist niemand wirklich sauer oder rastet aus, es gehoert halt einfach dazu. So wie vieles andere. Und es dauert auch gar nicht lange und man nimmt diese vietnamesische Gelassenheit auch an. Man sitzt einfach nur grinsend da und erfreut sich an diesem kleinen Spektakel. Und daran, dass man zu der Hand voll Leute in der Library gehoert, die einen Laptop haben und gelassen weiter arbeiten koennen.
Aber es gibt ja auch noch andere interessante Nachrichten, z.B. dass ich heute mein richtiges Projekt begonnen habe. Die bisherige Zeit an der Uni hab ich meist nur Kleinigkeiten gemacht, nix Grossartiges. Und natuerlich Kaffee trinken, schwatzen, Kaffee trinken, als Talkshow-Gast in anderen Vorlesungen dienen, Kaffee trinken, vietnamesisch lernen, Reiswein trinken, Emails schreiben, essen gehen, Fussball spielen, schwatzen und natuerlich Kaffee trinken.
Dafuer ist mein jetztiges Projekt umso interessanter, da ich die Moeglichkeit hatte, es selbst zu gestalten. Die Bibliothek hier, fuer die ich arbeite, ist sehr engagiert, was den Einsatz neuer Medien im Uni-Umfeld angeht. Darunter gibt es auch ein Projekt, mit dem Uni-eigene Dokumente erstellt, verwaltet und zugaenglich gemacht werden sollen. Das wurde auch schon begonnen und so sollte ich es eigentlich weiter entwickeln. Da ich aber einen etwas anderen Weg gehen wollte, hatte ich die Moeglichkeit, gestern in einer kleinen Praesentation meine Vision einer besseren Welt vorzustellen und das ist auch auf Gegenliebe gestossen. Und so durfte ich heute damit beginnen, meinen Beitrag zur vietnamesischen Informatikwelt zu leisten. Selbstverstaendlich habe ich in meinem Arbeitsvertrag festhalten lassen, dass ich auch weiterhin meine kleine Nebenbeschaeftigung ausueben darf: Kaffee trinken.
Hier seht Ihr auch mal meinen momentanen Arbeitsplatz. Ganz links sitzt normalerweise Thong. Ist ganz praktisch, so verliert man naemlich keine Zeit mit Nachrichten schreiben, wenn man Kaffee trinken gehen will. Der zweite Laptop von links ist uebrigens meiner, den ich mir in Saigon vor zwei Wochen gekauft hab. Im Hintergrund ist der grosse Arbeitssaal der Library mit ziemlich vielen Computern und der den ganzen Tag ueber vollgepackt mit vietnamesischen Studenten ist.
Von hier aus kann man auch immer grinsend Zeuge eines recht haeufig auftretenden Ereignisses werden: dem Stromausfall. Man stellt sich mal - um eine Zahl in den Raum zu werfen - 100 Studenten vor, die grad alle an irgendwas wichtigem arbeiten und zuuum: das Licht geht aus! Schlagartig ist es dunkel und laut. Aber irgendwie ist niemand wirklich sauer oder rastet aus, es gehoert halt einfach dazu. So wie vieles andere. Und es dauert auch gar nicht lange und man nimmt diese vietnamesische Gelassenheit auch an. Man sitzt einfach nur grinsend da und erfreut sich an diesem kleinen Spektakel. Und daran, dass man zu der Hand voll Leute in der Library gehoert, die einen Laptop haben und gelassen weiter arbeiten koennen.

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