So, und noch einmal die lokale Gastronomie. Das kleine "Cafe" hier, das "Ngoc Hanh", ist direkt bei der Uni, was es zu einem beliebten Ausflugsziel zu jeder Tageszeit macht. Ein kurzes "Ca phe?" per SMS oder Messenger reicht im Allgemeinen und man landet hier. Und: man kann von hier aus ueber das Wireless der Uni ins Internet.Ausserdem ist recht guenstig, was man der Getraenkekarte entnehmen kann. Preise durch 20000 teilen, dann hat man Euro-Mark. Kleine Vietnamesisch-Stunde zur Orientierung: "Ca Phe" ist leicht erkennbar ein "Kaffee" und "Ca Phe Sua" ist ein Kaffee mit Milch. Beides im Normalfall im Glas und kalt mit Eiswuerfeln. Gewoehungsbeduerftig, aber nach einigen Versuchen ganz ok. Aber deutscher Kaffee (bzw. Kaffee, wie wir ihn in Deutschland trinken) kommt auf die Liste der Dinge, die ich als erstes machen werde, sobald ich wieder in Deutschland bin. Auch ganz witzig: es gibt immer (also ueberall, nicht nur hier) kostenlos eine kleine Kanne Tee auf den Tisch und fuer jeden ein extra Glas mit Eiswuerfeln. Und dann trinkt man danach oder parallel zum eigentlichen Getraenk noch nen kalten Tee. Man kann aber auch einfach gar nix bestellen und nur den kostenlosen Tee trinken, wenn man die 10 Cent fuer den Kaffee sparen will. Oder einfach sein eigenes Getraenk mitbringen. Standard-Antwort auf Fragen hier, ob man sowas denn wirklich machen kann: "Of course, this is Vietnam!" Schoene neue Welt...
Hier auch mal ein nettes Beispiel fuer die schuechterne Art der Vietnamesen: Auf dem Bild sind 4 Personen zu sehen, die alle versucht haben, sich vor dem Foto zu verstecken. Nummer 5 und 6 haben es rechtzeitig geschafft, im Cafe zu verschwinden und sind somit nicht mehr auf dem Bild zu sehen. Ihr Versteck ist aber angedeutet...


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